Wie Yoga gegen Stress, Burnout und Depressionen hilft

Yoga ist beliebt, wird immer beliebter aber wird von vielen noch immer als Esoterik abgetan. Doch was hat es mit Yoga auf sich und warum ist es doch besser, es zu tun als es zu lassen? Vor allem Menschen, die unter Stress und ähnlichen Folgen des modernen Alltags leiden, sollten hier hellhörig werden und sich eventuell eine Yoga-Matte zulegen.

Yoga und der Alltag

Der Alltag ist oft stressig und man nimmt diesen Stress mit nach Hause. In dieser Folge kann es zu Depression und Burnout kommen. Man legt oder setzt sich vor den Fernseher und hofft, dass es dann schon besser wird. Aber das wird nicht und der Alltag nimmt einen mehr und mehr ein.

Einige Menschen überwinden sich dann doch und fangen dieses „Yoga“ an, von dem man dachte, dass es doch nur für Spinner sei. Weltfremd und vielleicht sogar ein wenig abgehoben. Doch weit gefehlt. Wer Yoga in seinen Alltag integriert und die Übungen als einen Teil der Behandlung begreift, wird schnell die Früchte seiner Mühe ernten können. Übung für Übung lindert man seine Depression und erhöht die eigene Lebensqualität.

Vorteile regelmäßiger Yoga-Übungen im Alltag

Yoga verbindet viele verschiedene Dinge miteinander. Die Übungen sind Meditation und zugleich eine Stärkung des Körpers. Die Beweglichkeit wird erhöht und man fühlt sich fitter, wacher, konzentrierter. Es hat einen Grund, warum diese Form der Übung schon seit Jahrtausenden in verschiedenen Formen gelehrt und betrieben wird. Und heute ist der Alltag noch stressiger und man bewegt sich viel weniger. Die Annehmlichkeiten des Alltags haben uns voll im Griff und sind schön, aber sie machen uns leider auch Faul und unser Geist verkümmert. Wir sind anfälliger für Stressoren aller Art und die Depression wird Volkssport.

Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Yoga Depression lindern kann. Damit kann man sich von den dunklen Gedanken befreien und sich wieder auf das Positive im Leben konzentrieren. (Aber natürlich ist Yoga nicht allein als Behandlung zu empfehlen, sondern bei einer echten Depression sollte immer ein Profi konsultiert werden, was hier an dieser Stelle angemerkt werden sollte). Doch wer häufig, viel und regelmäßig Yoga betreibt, der kann sich schützen, kann sein Gehirn jung und frisch halten und damit psychischen Erkrankungen vorbeugen. Sogar Asthmatiker können profitieren.

Einen wichtigen Teil nimmt auch die Meditation ein. Meditation kann dabei helfen, dass das Gehirn jung bleibt, dass wir uns konzentrieren können und nicht jedem Impuls nachgeben und auch, dass wir nicht von Gedanken und Gefühlen dominiert werden müssen. Und wer achtsamer ist, jeden Moment, jede Bewegung und jedes Gefühl annimmt, wahrnimmt und begleitet, fühlt sich froher und frischer und eher im Leben angekommen. Denn ein Problem unseres heutigen Lebens ist es, dass wir von allem getrennt scheinen und einsamer scheinen als je zuvor, obwohl wir immer mit jedem Menschen auf der Welt chatten könnten.

Auch der Körper wird trainiert. Man wird beweglicher, die Wirbelsäule wird beansprucht und die Knochen auch. Das beugt dem Verschleiß und auch Osteoporose vor. „Use it or lose it“ sagen die Engländer und Amerikaner und meinen damit, dass man seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten irgendwann einbüßt, wenn man sie nicht nutzt. Und es braucht nicht immer die harten Eisen, die zu stemmen sind, damit man stark und gesund bleibt. Yoga als Übung ist dafür vollkommen ausreichend und die Übungen, die das Yoga über die Jahrhunderte entwickelt hat, bieten eine Fülle von Methoden, Depression zu lindern aber auch den Körper zu wandeln, zu stärken und fast schon zu verjüngen.

Immer und überall

Yoga kann man immer und überall machen. Das ist der Vorteil. Für die Behandlung von Depression und zur Stärkung seines Körpers braucht es kein eigenes Studio oder keine Gerätschaften. Höchstens eine Yogamatte, aber auch auf diese kann man im Notfall verzichten. Man stelle sich nur vor, im Büro ist man gestresst und der Tag läuft nicht so gut, dann zieht man sich für einige Minuten zurück und macht seine liebsten Übungen und fühlt sich gleich besser. Man kann es einfach so machen. Man weiß, wie es geht und kann sich auf sich selbst verlassen und auf die eigenen Fähigkeiten. Da macht etwas mit einem. Man merkt, wie sehr man in der Materie ist und das nicht alles von außen bestimmt werden muss, sondern dass wir selbst etwas bewegen können. Das ist etwas, was man vor allem bei einer Depression vergisst und maximal unterschätzt.

Steigendes Selbstbewusstsein

Mit der Senkung von Depression und Stress durch Yoga und Meditation und den vielen Übungen wächst mit der Behandlung auch das Selbstvertrauen. Wir können – wie oben beschrieben – selbst etwas machen, aktiv werden, lassen uns nicht von Gedanken oder Gefühlen oder dem Stress rumschubsen. Und wenn wir Selbstvertrauen gewonnen haben, lassen wir immer weniger mit uns machen und uns immer weniger gefallen. Wir gehen Dinge aktiv an. Wir sagen vielleicht auch mal „Nein!“, wenn auf der Arbeit jemand von einem etwas will, was man schon hundertmal gemacht hat. Wir schaffen uns unsere eigenen Freiräume und setzen unsere Behandlung weiter fort, was zu noch mehr Selbstvertrauen führt. Yoga hilft dabei, unsere Depression in den Griff zu kriegen und die Meditation stärkt unsere Verbundenheit zur Welt, zu den Menschen und anderen Wesen und wir stehen dann wirklich mit beiden Beinen mitten im Leben, was sonst immer auf das Finanzielle bezogen wird, selten aber auf das Gesundheitliche und Persönliche.

Eine lebenslange Begleitung

Hat man das Yoga für sich entdeckt, dann kann es sein, dass diese Übungen und die Meditation und die ganze sportliche Übung teil des Alltags und damit des gesamten Lebens wird. Über Jahre und Jahrzehnte wird es dann ein Teil sein. Die Behandlung der Depression gemeinsam mit einem Arzt und mit dem Yoga kann zu einer erheblichen Steigerung der Lebenszufriedenheit führen. Man wird Resilienter, weniger anfällig für eine weitere Depression und die Menschen werden einen anders wahrnehmen. Und vor allem wird man an sich selbst Seiten entdecken, die einem gefallen. Weil man Dinge in die Hand nehmen kann. Und man will neue Grenzen austesten und alles macht einfach mehr Spaß. Man muss diese Schritte selbst gehen, aber hinterher wird man sehen, dass man unglaublich viel gewonnen hat und loslassen konnte, eben weil man diese Schritte überhaupt gehen wollte. In dieser modernen Welt muss jeder seinen Weg finden, um zu Zufriedenheit zu gelangen, denn das Recht hat jeder.

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