Die größten Urlaubsattraktionen 2019

Koffer packen und raus aus dem Alltag: Nicht nur die Mitglieder von Tourismus- und Gastronomiebranche warten sehnsüchtig auf eine Normalisierung nach der Coronakrise.

Zurzeit müssen sich die Deutschen allerdings mit Erinnerungen, Filmen oder Bildschirmschonern das Nah- oder Fernweh erleichtern. Viele nutzen auch die Zeit für die Planung des nächsten Urlaubs.

Dabei sind viele Bundesbürger sogar schon zufrieden, wenn sie im eigenen Land eine Auszeit erleben können. Rund 24 Prozent der Deutschen bevorzugen Urlaub im eigenen Land. Schloss Neuschwanstein, der Bodensee mit der Blumeninsel Mainau, die romantische Straße mit dem mittelalterlichen Städtchen Rothenburg an der Tauber, Schloss Heidelberg, das Moseltal und der Schwarzwald stehen Jahr für Jahr hoch im Kurs.

Auch Urlaub jenseits der Menschenmengen ist in Deutschland populär. In der Stille der Natur neue Kraft tanken und einfach mal abzuschalten mag zwar nach der Eigenquarantäne widersprüchlich klingen, aber die Corona-Isolation hat so manchen dazu bewegt, sich mehr Gedanken über die eigene Work-Life-Balance zu machen. Hobby-Retreats, um sich kreativ zu entfalten, liegen ebenfalls seit Jahren im Trend.

Die meisten Reiseziele bieten eine Mischung aus Natur und Kultur, Menschengewimmel und stillen Plätzen. Die Nummer eins unter den Städtereisezielen war im vergangenen Jahr Thailands Hauptstadt Bangkok. Tempel, Dschungel, Strände und mehr machen die asiatische Metropole zum begehrten exotischen Ziel für Urlauber aus aller Welt. Hier berichten wir über die Yoga Retreats in Thailand.

An zweiter Stelle lag im vergangenen Jahr die französiche Haupstadt Paris. Der Louvre, Spaziergänge und Bummel entlang der Seine, über Märkte oder entlang der Champs Elysees und Schloss Versailles üben seit jeher ihren Zauber aus.

Fast so beliebt wie Paris war im vergangenen Jahr die britische Hauptstadt London mit ihren Schlössern, Parks, Museen, der Musik- und Pubszene und den sich ständig verändernden Trends in einer Stadt, die für ihre Geschichte berühmt ist.

Dabei liegen die beiden europäische Metropolen noch vor dem Big Apple. New York, die Stadt, die niemals schläft (oder zumindest bis zur Pandemie niemals schlief) gehört zu den Platzhirschen unter den Städtereisezielen. Broadway, Central Park und Times Square sind Begriffe, die weltweit bekannt sind.

Auch Istanbul und Antalya waren in den Top 12 des vergangenen Jahres zu finden. Quirlige Basare, Traumstrände und die Mischung aus Okzident und Orient haben es Millionen von Besuchern angetan.

Wie sich das Reiseverhalten nach Covid-19 verändern wird, muss sich noch zeigen. Die Branche selbst kämpft ums Überleben, und es wird bereits diskutiert, ob es überhaupt zurückgehen kann zu überfüllten Stränden und Bars und stundenlangem Anstehen für den Eintritt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten.

In einer Zeit, in der sogar Times Square und Piccadilly Circus menschenleer sind, hat ein Umdenken angesetzt, auch was die Auswirkungen von Massenverkehr und Menschenmengen für die Umwelt ausmacht. Kaum noch Autos und nur geringer Flugverkehr haben die Luftqualität verbessert, und weniger Hektik und mehr Stille sind zumindest vorübergehend zur Gewohnheit geworden. Das wird möglicherweise in abgeschwächter Form erst einmal so bleiben. In etlichen Städten wird diskutiert, ob Restaurants mit mehr Abstand zwischen Tischen oder Theater mit leeren Stühlen, um sichere Distanz zu schaffen, eine mögliche Lösung zur Rückkehr in den Alltag sind. Doch in welcher Form auch immer, die Reiselust ist geblieben.

Die größten Urlaubsattraktionen 2019

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